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VallDolina – Cava von cool

Im Naturschutzgebiet „Massís del Garraf“ im Hinterland von Barcelona arbeitet dieser Familienbetrieb in Parzellen, die terrassenähnlich angelegt sind umgeben von viel Wald. Die Böden sind kalkhaltig. Es sind an organischen Stoffen arme Böden mit unterschiedlichen Gehalten von Ton unter einem Kalksteinbett. Dieser Kalkstein schafft eine durchlässige Textur und besitzt daher eine gute Kapazität, um die Feuchtigkeit zu halten.

Die Sonne scheint mehr als 300 Tage im Jahr, was eine starke und gesunde Entwicklung der Weinberge ermöglicht. Das Klima des Garraf-Massivs ist typisch mediterran und zeichnet sich durch heiße Sommer und  milde, eher trockene Winter mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von über 15ºC aus. Frühjahr und Herbst sind die Jahreszeiten, die mehr Niederschläge bringen.

VallDolina Terroir © VallDolina
VallDolina Terroir © VallDolina

Das Mittelmeer bringt Feuchtigkeit in die Gegend und auch „La Marinada“, ein Wind der vom Meer kommt und besonders im Sommer tagsüber auch kühlend über die gesamte Länge des Massivs zieht. Dieser Wind ist sehr wichtig für die Weinberge, da sie die Kondensation von Feuchtigkeit in der Traube trocknet, die durch die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht entsteht. Mit diesem natürlichen Prozess werden Situationen vermieden, die die Fäulnis der Traube begünstigen, und es ermöglicht eine spätere Weinlese als in anderen benachbarten Gebieten, und damit eine größere Reifung der Traube ermöglicht.

Geschichte von Can Tutusaus und ihre Familie:

Wahrscheinlich ist  das abgelegene Dorf Olesa de Bonesvalls eines der faszinierendsten und gleichzeitig unwirtlichsten Orte für den Anbau des Weinbergs im Alt Penedès. Dort, um 1348, wird nach den überlieferten Dokumenten die Existenz des Landgutes und der Wälder von Can Tutusaus bereits erwähnt. Aber erst 1729 wird das Bauernhaus wieder im bewohnten Kern von Olesa, dem heutigen Standort der Weinkellerei, errichtet.

Der Bauernhof besteht aus dem Bauernhaus und  11 Hektar Weinberg in Bio-Landwirtschaft, ein paar Hektar Olivenbäume, die nach Jahren des brach liegens wieder fruchtbar sind. Der Rest des Landes sind  Pinien- und Eichenwälder, durchsetzt mit Fenchel, Thymian, Rosmarin, Lavendel, Palmherzen und vielen mediterranen Pflanzen. Im Frühling ist der ganze Ort wie ein Garten, eine vitale Landschaft, die repräsentativ für die mediterrane Essenz ist.

1987 beginnt Joan Badell Badell die ersten Weine abzufüllen und die ersten Reben in Weinbergen zu pflanzen. Sein Sohn Raimon Badell Rosés, Student der Önologie, unternimmt 1999 die Umstellung des gesamten Betriebs auf biologischen Anbau mit biodynamischen Noten.

Vall –  Tal

Dolina – Doline  – wikipedia:     Als Doline (von slawisch dolina „Tal“), Sinkhöhle oder Karsttrichter bezeichnet man eine schlot-, trichter- oder schüsselförmige Senke von meist rundem oder elliptischem Grundriss in Karstgebieten. Ihr Durchmesser schwankt meist zwischen 2 und 200 Metern, kann aber auch mehr als einen Kilometer betragen. Ihre Tiefe reicht von 2 bis zu mehr als 300 Metern.

Diese Art des Reliefs, diese  Täler und Senken entstanden sind typisch für das Garraf-Massiv.

VallDolina – der Name des Weingutes ein Tribut an diese einzigartige Landschaft.

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